Schreiben als Gesundheitsprophylaxe

Für Lerntherapeuten

Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben und Resilienztraining

Seit 2013 schule ich mit meiner Teamkollegin Susanne Diehm im Auftrag des Deutschen Instituts für Lerntherapie (DIL) bundesweit künftigen Lerntherapeuten. In zwei intensiven Tagen lernen sie, wie man schulmüde Kinder mit kreativen Methoden, einer ermutigenden Lernumgebung und viel Empathie dazu bringt, der Schule wieder eine Chance zu geben. Dabei wird der Blick von den Schwächen ab und hin zu den Stärken der Kinder gerichtet.  Durch intensive Selbsterfahrung lernen die künftigen Therapeutinnen und Therapeuten, wie man auch die eigenen Widerstandskräfte stärkt. Denn gerade  Beschäftigte in sozialen Berufen sind Burnout gefährdet.

 

Selbsterfahrung beim Ausprobieren von Schreibanreizen
Selbsterfahrung beim Ausprobieren von Schreibanreizen
Die Kombination von Bewegung, Malen und Schreiben „öffnet
Die Kombination von Bewegung, Malen und Schreiben „öffnet“ emotionale Zugänge

Sich ins kindliche Ich einfühlen und zum Sich ins kindliche Ich einfühlen und zum "Flow" finden – sich selbstvergessen einer Tätigkeit widmen.

Beim Gesundheitsfördernden Kreativen Schreiben geht es um die ungehemmte Freude am Spiel mit Worten und Gedanken, um die Auseinandersetzung mit sich und der Welt sowie um die Aneignung der Erfahrung, etwas schaffen zu können, den Widrigkeiten des Lebens (zu der auch die Schule gehört) nicht ausgesetzt zu sein.
So fördert man seelische Widerstandskräfte - in der Resilienzforschung werden sie auch als Selbstwirksamkeit bezeichnet.

Die Erfahrung der Selbstwirksamkeit hilft Menschen dabei, mit positivem Vertrauen an Anforderungen heranzugehen, die im ersten Moment Ängste erzeugen.
Erinnern wir uns daran, ähnliche Anforderungen bereits schon einmal bewältigt zu haben, fällt es uns leichter, den Mut aufzubringen, auch ungewohnte Wege zu gehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. All das kann man mit Kreativem Schreiben trainieren.

Für Kinder und Jugendliche ist es besonders wichtig, sich ihrer Lernumgebung zugehörig und angenommen zu fühlen. Leider dominiert gegenwärtig die Tendenz, durch permanenten Leistungsdruck auszugrenzen, abzustempeln und zu entmutigen. Die jüngsten Erkenntnisse der Gehirn- und Resilienzforschung belegen, dass positive Gefühle beim Lernen eine weitaus größere Rolle spielen als bisher vermutet. Nur wer emotional offen ist, kann kognitive Inhalte optimal aufnehmen und verarbeiten.
Mit therapeutisch wirkenden Schreibinterventionen lässt sich viel erreichen: Über die Freude an eigenen Schreibprodukten entsteht Lust und Neugier auf mehr – und schon stehen die Türen weit offen. Denn Kinder und Jugendliche möchten lernen, sie haben ein Bedürfnis nach Wachstum und Entwicklung.

 

Und das sagten unsere TeilnehmerInnen:

„Nah an der Praxis, viele neue Ideen, Inspiration, viel gelacht, Bewegung und Musik.“

„Tolle Methoden, super Moderation, gutes Zusammenspiel von Theorie und Praxis“.

„Juju, die verstehen mich!“

„Gute Mischung von Einzel- und Teamaufgaben, Methodenvielfalt, Inspiration.“
„Es steckt viel Kreativität in jedem von uns, wir müssen es entdecken.“
„Vergnügliches Lernen mit wenig Theorie und viel Praxis!“

„Zwei informative Tage, die nie langweilig waren“.

„Ich nehme viele gute, praxistaugliche Anregungen mit nach Hause“.

„Oft steckt unter einem berg von „Ich kann nicht…“ eine große Ressource, die entdeckt werden sollte“.

„Gruppendynamik führt zum „Ich kann es doch!““

„Bereicherung durch selbst erprobte Übungen“

Sie möchten uns für Ihre Institution buchen? Sprechen Sie mich an! 030 – 883 44 99