Veröffentlichungen

Rezensionen "Schwimmkind"

„Mit "Schwimmkind" greift Jutta Michaud eine Thematik auf, die in unserer Gesellschaft inzwischen stärker Aufmerksamkeit erfährt, aber immer noch tabuisiert wird: sexuelle Übergriffe von Erziehungspersonen an Schutzbefohlenen.“ (Franka Lange)

„Die Geschichte spielt Mitte der 70 Jahre. Da ist ein Schwimmtrainer, der es anders macht. Er ist sehr smart und berührt die Kinder andauernd. Das sehen nicht alle gern. Und bei der Berührung bleibt es auch nicht. Eine sehr reale Story. Erschütternd, und sehr glaubwürdig.“ (Thomas Retzela)

„Dieses Buch habe ich sofort meiner Tochter gegeben - es ist ein Buch, über das Mütter und Töchter ins Gespräch miteinander kommen können. Besonders, wenn die Töchter gerade in der Pubertät sind und ihre Mütter sich zurück erinnert fühlen an das, was sie damals womöglich erlitten haben und ihren Töchtern ganz bestimmt nicht wünschen...“ (Schreiberlebnis)

„Dieses Buch gefällt durch eine spannende Geschichte und vielfältige Perspektiven. Sie erzählt in Rückblenden und aus Sicht der verschiedenen daran beteiligten Personen von der Erinnerung einer alleinerziehenden Mutter an ihre eigene Pubertät. Von einer unerwünschten, frühen Schwangerschaft , einer mehr oder weniger vom gesellschaftlichen Umfeld erzwungenen Abtreibung und wie diese das ganze spätere Leben ( negativ) beeinflußt. Sehr spannend und interessant geschrieben, eine erfrischender Sprachstil, mußte ich zügig auslesen! Unbedingt empfehlenswert ! (Wolla2104)

„Für diese Erzählung werde ich zur selbsternannten Buch-Botschafterin!
Üblicherweise tausche ich mich mit meinen Freundinnen/Mitleserinnen über Romane, Biografien und in den letzten Jahren auch mal gerne über die diversen Ratgeber aus. (…)
Aber mit dem Schwimmkind hab ich eine neue Lieblingsempfehlung, gerade für das sensible (Lese-)Alter der Pubertät ,und damit auch für alle anderen LeserInnen, die mit Jugendlichen zu tun haben. (…)In diesem "Sittengemälde" der früher siebziger Jahre in einer westdeutschen Kleinstadt kommen alle zu Wort, die, die mitlaufen( oder mitflirten), die, die mahnen und vor allem die Jugendlichen, die mittendrin sind. Dass eine einzige, eben nicht getroffene, Entscheidung auch ein Leben in gänzlich andere Bahnen bringen kann, das schildert Michaud sehr lebendig und eindringlich. Und dass dieses Wissen über Jahre verschollen bleiben kann,dass es im weiteren Leben nur "unter der Oberfläche" seine Konsequenzen hat und dafür aber um so mehr im Verborgenen das Leben der Einzelnen beeinflussen kann. Bis, ja bis zu dem Moment, indem Erinnerung "getriggert" wird, in dem die Protagonistin sich der Erinnerung stellen muss. Sich entscheiden muss, ob sie die "Sprachlosigkeit" ihrer eigenen Jugend weiter mittragen will, oder ob sie sich für eine offene,offenbahrte Haltung entscheidet.“ („Margret Wierich-Lux“)